Beim Saunabaden wird die wichtige Anpassungsfähigkeit des Körpers an
wechselnde Temperaturen geübt: die wohlige Wärme im Saunaraum erweitert die Blutgefäße der Haut, die Abkühlung an der frischen Luft oder im Kaltbecken verengen sie.
Während des Schwitzens fließt das Blut mit etwa doppelter Geschwindigkeit durch den Körper, ohne dass der Pulsschlag sich stark erhöht. So befördert jeder einzelne Herzschlag mehr Blut in unseren
Kreislauf. Dadurch wird die Muskulatur stärker durchblutet und damit entspannt und das Körpergewebe wird "durchspült" und entschlackt.
Die Erwärmungsphase in einer Sauna kann - je nach persönlichem Befinden - zwischen 8 und 15 Minuten betragen. Nach der Hitzephase folgt ein langsames Abkühlen, am besten an der frischen Luft oder
durch Abduschen. Das Kalttauchbecken ist nach dem Abduschen eine reizvolle Ergänzung.
In der anschließenden Ruhephase wird der eigentliche Erholungseffekt der Sauna wirksam und spürbar.
Ein Tipp zum Schluss: Nie mit kalten Füßen in die Sauna! Gönnen Sie sich einfach vorher ein warmes Fußbad um die gewünschte Erwärmung beim Saunabesuch nicht zu bremsen.